Buchenhecke kaufen, pflanzen & pflegen - Dein Ratgeber!

Nicht von ungefähr gehört die Buche hierzulande zu den beliebtesten Heckenpflanzen. Wuchsfreudig und pflegeleicht macht sie Gartenbesitzern das Leben leicht und bietet annähernd ganzjährig einen zuverlässigen Sichtschutz.

Eine Buchenhecke sieht sehr ansprechend aus und passt zu fast jedem Garten. Sie macht in einer urbanen Umgebung eine ebenso gute Figur wie in einem rustikalen Bauerngarten.

Damit du von Anfang an und dann für viele Jahre ungetrübte Freude an deiner Buchenhecke hast, hat Helge hier einmal die wichtigsten Tipps rund um den Kauf, das Pflanzen und die Pflege von Buchenhecken für dich zusammengefasst.

Das lernst Du von Hecken Helge:

Hecken Helge

Buchenhecken » unglaublich viele Vorteile für Mensch & Natur

Buchenhecken eignen sich schon deshalb für die unterschiedlichsten Gärten, weil sie kaum besondere Ansprüche an Standort und Bodenqualität stellen. Du kannst daher sowohl für sonnige als auch für halbschattige oder schattige Lagen bedenkenlos eine Buchenhecke kaufen.

Wie pflant man eine Hecke perfekt?

Da Buchen sehr schnell wachsen, bilden sie rasch einen ausgezeichneten Wind- und Sichtschutz.

Sie angesichts ihrer Wuchsfreude in Form zu halten, stellt dabei kein Problem dar: Die Heckenpflanzen sind sehr schnittverträglich. Erfreulich ist auch, dass sie nach der Anwachsphase kaum Pflege benötigen und kaum anfällig für Krankheiten und Schädlinge sind.

Auch unter ökologischen Gesichtspunkten kann eine Buchenhecke überzeugen: Das heimische Laubgehölz bietet einen willkommenen Unterschlupf für viele Gartentiere. Insbesondere nutzen sie verschiedene Vogelarten gerne als Nistplatz.

Buchenhecke kaufen » Welche ist die beste für Dich?

Eine Buchenhecke kaufen – aber welche? Die vielleicht beliebteste „Buchenart“ ist die Hainbuche: Allerdings handelt es sich dabei genau genommen um ein Birkengewächs. Die Hainbuche begeistert ebenso wie die Rotbuche mit ihrer bunten Laubfärbung im Herbst und bringt damit im Laufe der Jahreszeiten schöne Abwechslung in den Garten. Ihren Namen verdankt die Rotbuche aber der Farbe ihres Holzes, das im Laufe der Jahre immer rötlicher wird.

Tatsächlich markant rote Blätter hat die Blutbuche. Die seit dem 15. Jahrhundert kultivierte Heckenpflanze wirkt mit ihrer extravaganten Optik besonders edel. Im Herbst changiert die Farbe sogar bis zu einem ungewöhnlichen Schwarz-Rot.

Buchenhecken pflanzen in 7 Schritten » So geht's!

Hecken Helge

Helge hat für dich eine übersichtliche Anleitung zum für das Pflanzen von Buchenhecken erstellt.

Halte dich Schritt für Schritt an seine Tipps – so geht’s ganz einfach und deine Hecke wird hervorragend anwachsen.

Zunächst solltest Du klären: Wann am besten Buchenhecken pflanzen?

Der beste Zeitpunkt, um eine Buchenhecke zu pflanzen, ist der Herbst. Dann herrschen milde Temperaturen und der Boden ist in der Regel dank häufigem Regen feucht. Die Heckenpflanzen genießen damit beste Bedingungen zum Anwurzeln und haben dafür vor dem ersten Frost auch noch ausreichend Zeit.

Hast du dich für günstige wurzelnackte Pflanzen entschieden, liegt der Pflanzzeitpunkt schon aufgrund der nur saisonalen Verfügbarkeit in den Herbst- oder Wintermonaten.

Containerware ist dagegen das ganze Jahr über verfügbar und darf auch zu jeder Jahreszeit gepflanzt werden. Um den Buchenpflanzen unnötigen Stress zu ersparen, solltest du dafür aber keinesfalls sehr heiße oder Tage mit Frost wählen.

Also, nun zur Anleitung – so pflanzt du deine Buchenhecke in 7 Schritten:

Hecke pflanzen - Schritt 3: Pflanzen vorher wässern

Vor dem Einpflanzen solltest du deine Heckenpflanzen gut wässern. Wurzelnackte Ware legst du dafür am besten für einige Stunden in einen Eimer mit Wasser.

Damit sie in der Erde dann rasch neue Fasernwurzeln bilden, empfiehlt es sich, die dickeren Wurzeln um etwa ein Drittel zu kürzen.

Hecken pflanzen - Schritt 1: Richtschnur

Grundsätzlich musst du beim Pflanzen einer Hecke immer auf einen ausreichenden Abstand zur Grundstücksgrenze achten. Diese Vorgaben können von Bundesland zu Bundesland voneinander abweichen.

Damit die Hecke für eine schöne Optik später gerade verläuft, spannst du am besten eine Richtschnur. Wächst am zukünftigen Standort deiner Buchenhecke noch Rasen, muss vorab die Grasnarbe abgetragen werden.

Hecke pflanzen - Schritt 2: Pflanzlöcher ausheben

Das Anlegen einzelner Pflanzlöcher ist in der Regel nur dann sinnvoll, wenn zwischen größeren Heckenpflanzen weitere Abstände erforderlich sind.

Ansonsten ist es meist einfacher, einen durchgängigen Pflanzgraben auszuheben. Wie tief und breit dieser sein muss, hängt von der Größe der Wurzelballen deiner Buchenpflanzen ab – doppelt so groß ist hier die Daumenregel.

Hecke pflanzen - Schritt 4: Setzlinge einpflanzen

Beim Platzieren der Setzlinge gilt es darauf zu achten, dass die Buchenpflanzen ausreichend Platz haben, um sich ungehindert entwickeln zu können. Zugleich sollen sie bald eine blickdichte Hecke bilden.

Je nach Größe ist ein Pflanzabstand von drei bis vier Setzlingen pro Laufmeter ideal. Die Pflanztiefe sollte der in der Baumschule entsprechen: Wie tief die Buchenpflanzen zuvor in der Erde standen, erkennst du ganz leicht an der Verfärbung am Stamm.

Besonders sorgfältig solltest du die Pflanztiefe bei Rotbuchen wählen. Diese Heckenpflanzen reagieren auf Veränderungen sehr sensibel und tolerieren schon zentimeterhohe Abweichungen von der ursprünglichen Pflanztiefe kaum.

In der Anwachsphase haben die Buchenpflanzen einen erhöhten Nährstoffbedarf. Bevor es an das Auffüllen des Pflanzgrabens geht, vermischst du daher den Erdaushub mit einem organischen Dünger wie Kompost, Hornmehl, Hornspäne oder Heckenaktivator.

Hecke pflanzen - Schritt 5: Pflanzen zuschütten

Verfülle den Pflanzgraben mit dem Erde-Dünger-Gemisch und achte dabei darauf, dass die Setzlinge gerade in der Erde stehen. Für einen guten Stand trittst du die Erde rund um die Pflanzen anschließend behutsam fest.

Hecke pflanzen - Schritt 6: Bewässern

Damit die Wurzeln von Anfang an einen guten Erdkontakt haben, müssen die Buchenpflanzen gründlich eingeschlämmt werden:

Für das großzügige Angießen direkt nach dem Pflanzen legst du rund um jedes Stämmchen einen kleinen Gießrand aus Erde an. So gelangt das Wasser direkt zu den Wurzelballen. Bis etwa einen Monat nach dem Pflanzen sollte die Erde rund um die jungen Pflanzen beständig feucht gehalten werden.

Wann und wie Buchenhecken schneiden?

Bei älteren Buchenhecken genügen pro Jahr ein bis zwei Formschnitte.

Der Hauptschnitt erfolgt am besten vor Beginn des Neuaustriebs im Spätwinter oder im zeitigen Frühjahr. Dann verkraften die Buchenpflanzen einen stärkeren Rückschnitt am besten und du musst noch keine Rücksicht auf in der Hecke brütende Vögel nehmen. Erfordert die wuchsfreudige Buchenhecke einen zweiten Formschnitt, nimmst du diesen zwischen Juni und September vor.

  • Tipp: Achte für den Rückschnitt deiner Buchenhecke unbedingt auf eine milde Witterung: Ideal ist ein bewölkter Tag, an dem es weder zu heiß ist noch das Thermometer Werte unter 5° C anzeigt.

Buchenhecken richtig bewässern und düngen

Hast du die Buchensetzlinge beim Pflanzen mit einem Langzeitdünger wie Hornspänen oder Kompost versorgt, darf die nächste Düngung ruhig erst im zweiten Frühjahr erfolgen.

Ältere Buchenpflanzen müssen höchstens einmal im Jahr gedüngt werden: Tief im Boden verwurzelt, können sie sich selbst mit allen wichtigen Nährstoffen versorgen. Lediglich in den ersten beiden Jahren nach der Pflanzung empfiehlt es sich, die Buchenhecke zweimal – im Frühling und im Juli – zu düngen. Dafür verwendest du erneut Kompost oder Hornspäne oder du greifst einfach zu Helges Laubgehölz-Heckendünger.

Eine regelmäßige Bewässerung deiner Buchenhecke ist ebenfalls nur in den ersten Wochen nach der Pflanzung nötig. Später musst du sie nur noch in längeren Trockenperioden gießen.

Buchenhecke vermehren > 3 Möglichkeiten

Um eine Buchenhecke kostengünstig selbst zu vermehren, gibt es drei Möglichkeiten:

1. Eine Buchenhecke aus Stecklingen ziehen

Für eine Vermehrung aus Stecklingen schneidest du im Frühjahr 10 bis 20 cm lange verholzte Triebe ab und steckst sie in Anzuchterde.

Da in der Regel nur ein kleiner Teil der Stecklinge auch tatsächlich Wurzeln bildet, solltest du sehr viele Stecklinge schneiden. Dann brauchst du etwas Geduld: Bis die Stecklinge ausreichend viele Wurzeln entwickelt haben und als Hecke gepflanzt werden können, vergehen bis zu zwei Jahre.

2. Buchenpflanzen absenken

Eine gute Möglichkeit, um unschöne Löcher oder Lücken in der Hecke zu schließen, ist das Absenken einzelner Triebe. Dafür biegst du einen zuvor angeritzten Ast nach unten, befestigst ihn und bedeckst ihn mit Erde.

Diesen sogenannten „Absenker“ hältst du dann kontinuierlich feucht. Ob sich an dem Trieb tatsächlich neue Wurzeln gebildet haben, zeigt sich im darauffolgenden Jahr.

3. Ableger pflanzen

Am einfachsten ist es, Ableger auszugraben und an der gewünschten Stelle einzupflanzen. Ableger entstehen durch die natürliche Selbstaussaat der Buchen. Die beste Zeit, um Ableger umzupflanzen, sind das Frühjahr oder der spätere Herbst.

Selbst vermehrte Buchenpflanzen brauchen natürlich etwas Zeit, bis sie eine respektable Höhe erreicht haben. Dafür sind sie in der Regel besonders robust.

Was kosten Buchenhecken?

Wie viel eine Buchenhecke kostet, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Einer der wichtigsten ist natürlich die geplante Länge der Hecke: Pro laufendem Meter solltest du zwei bis vier Setzlinge kaufen. Je älter und größere die Pflanzen sind, desto höher ist verständlicherweise der Preis: Schließlich mussten die Setzlinge in der Baumschule deutlich länger gehegt und gepflegt werden.

Ein weiteres entscheidendes Preiskriterium ist die Lieferform. Am günstigsten sind wurzelnackte Pflanzen. Diese sind allerdings nur im Herbst und Winter verfügbar. Deutlich flexibler bist du mit der etwas teureren Ballen- oder Containerware.              

Bei der komfortablen Online-Bestellung musst du außerdem darauf achten, wie hoch die Lieferkosten beim jeweiligen Anbieter sind. Bei Hecken Helge findest du ausschließlich Preise inklusive Lieferkosten zu dir nach Hause. Es gibt keine böse Überraschung in der Kasse.

Ermitteln in wenigen Sekunden die Gesamtkosten für die unterschiedlichen Buchenhecken:

3 kurze Bonus-Tipps für die perfekte Buchenhecke

  • Achte bei der Wahl des Standorts und bei den Gießintervallen darauf, dass die Buchen keiner Staunässe ausgesetzt sind. Diese tolerieren die Pflanzen nur sehr schlecht.
  • Bei einer jungen Hecke darf bis zu sechsmal jährlich ein Rückschnitt erfolgen. So bilden die Pflanzen sehr viele Seitentriebe und die Hecke wird besonders dicht.
  • Schneide deine Buchenhecke in einer leichten A-Form. Verjüngt sich die Hecke nach oben hin, erreicht das Sonnenlicht alle Partien und du beugst der Verkahlung vor.

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