Kirschlobeerhecke kaufen, pflanzen & pflegen - Dein Ratgeber!

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Der Kirschlorbeer müsste eigentlich „Lorbeerkirsche“ heißen. Ist er doch nicht mit dem Lorbeer, sondern tatsächlich mit der Kirsche verwandt. Dass die unkomplizierte und besonders robuste Heckenpflanze in den letzten Jahren in immer mehr Gärten Einzug gehalten hat, verdankt sie ihrer ausgeprägten Wuchsfreude: Schon nach kurzer Zeit ist selbst aus kleinen Pflanzen ein guter Sicht- und Windschutz entstanden.

In diesem Beitrag hat Hecken Helge sein ganzes Wissen rund um die Kirschlorbeerhecke gesammelt. Er freut sich, dich mit vielen hilfreichen Tipps und Tricks zu versorgen. Erfahre hier, was du beim Kauf, dem Pflanzen und der Pflege deiner Kirschlorbeerhecke beachten solltest!

Das lernst Du von Hecken Helge:

Hecken Helge

Eine Kirschlorbeerhecke » ganzjährig frisches Grün für deinen Garten

Kirschlorbeer wächst bis zu vier Meter hoch und eignet sich daher sehr gut für die Anlage höherer Hecken. Seine Wuchsfreude mit einem jährlichen Zuwachs von einem halben Meter in Höhe und Breite beeindruckt, erfordert allerdings einen regelmäßigen Rückschnitt.

Seine glänzenden sattgrünen Blätter behält der Kirschlorbeer das ganze Jahr über. Lediglich bei extremem Frost kann es zum einem Laubabwurf im Winter kommen. Also ist die Kirschlorbeerhecke immergrün und dafür ideal für Standorte, an denen du dir einen ganzjährigen natürlichen Blickschutz wünschst.

So lange das Erdreich nicht stark verdichtet ist oder Staunässe auftritt, fühlt sich Kirschlorbeer in so gut wie jedem Boden wohl – insbesondere an (halb-)schattigen Standorten.

Eltern von kleinen Kindern und Haustierbesitzer sollten wissen, dass es sich beim Kirschlorbeer um eine leicht giftige Pflanze handelt, deren Blätter und Früchte für den Menschen unverträglich sind.

Eine Kirschlorbeerhecke » ganzjährig frisches Grün für deinen Garten

Hecken Helge

Helge hat für dich eine übersichtliche Anleitung für das Pflanzen von Kirschlorbeerhecken erstellt.

Halte dich Schritt für Schritt an seine Tipps – so geht’s ganz einfach und deine Hecke wird hervorragend anwachsen.

Der beste Zeitpunkt, um eine Kirschlorbeerhecke zu pflanzen, ist der Herbst. Während der Übergangsphase sorgen häufige Niederschläge für einen beständig feuchten Boden, es herrschen milde Temperaturen und den Setzlingen bleibt vor dem Winter noch genug Zeit, um gut anwurzeln zu können.

Hast du den optimalen Pflanzzeitpunkt im Herbst verpasst, kannst du auf das Frühjahr ausweichen. Die besonders kostengünstigen wurzelnackten Pflanzen sind allerdings nur im Herbst und Winter erhältlich. Die Setzlinge können ausschließlich bei kühlen Temperaturen gestochen werden und müssen zeitnah wieder in die Erde.

Etwas teurer ist Containerware. Ihr entscheidender Vorteil ist die ganzjährige Verfügbarkeit. Allerdings solltest du beim Pflanzen einer Kirschlorbeerhecke im Sommer auf günstige Witterungsbedingungen achten. Um Stress für die Setzlinge zu vermeiden, wählst du am besten einen bewölkten Tag mit mäßigen Temperaturen und ohne Niederschlag.

Eine Kirschlorbeerhecke pflanzen: Hecke Helge weiß wie’s geht und hat eine übersichtliche Schritt-für Schritt-Anleitung für dich zusammengestellt:

Hecke pflanzen - Schritt 3: Pflanzen vorher wässern

Um für optimale Startbedingungen zu sorgen, solltest du die Kirschlorbeersetzlinge vor dem Pflanzen ausgiebig wässern. Wurzelnackte Pflanzen stellst du am besten für einige Stunden in ein Gefäß mit Wasser.

Außerdem darfst du bei letzteren die größeren Wurzeln um etwa ein Drittel abschneiden: So wird die Bildung neuer Faserwurzeln angeregt.

Hecken pflanzen - Schritt 1: Richtschnur

Handelt sich bei deiner neuen Kirschlorbeerhecke um eine Grenzbepflanzung, solltest du dich vorab informieren, welche Abstände in deinem Bundesland zum Nachbargrundstück einzuhalten sind. So vermeidest von vornherein lästige Streitigkeiten.

Für eine schöne Optik sollte deine Kirschlorbeerhecke möglichst gerade verlaufen. Verwende bei der Festlegung des Heckenverlaufs daher am besten eine gut gespannten Richtschnur. Eine eventuell noch vorhandene Grasnarbe am geplanten Heckenstandort muss vor dem Einpflanzen restlos entfernt werden.

Hecke pflanzen - Schritt 2: Pflanzlöcher ausheben

Natürlich kann man auch nur eine Reihe von Pflanzlöchern für die einzelnen Setzlinge graben. Einfacher ist es in der Regel, sich für einen durchgängigen Pflanzgraben zu entscheiden—insbesondere dann, wenn pro laufendem Meter mehrere Setzlinge geplant sind.

Damit du diese später locker hineinsetzen kannst, solltest du dich bezüglich der Höhe und Breite des Grabens am Umfang der Wurzelballen der Kirschlorbeerpflanzen orientieren.

Hecke pflanzen - Schritt 4: Setzlinge einpflanzen

Wie groß der Abstand zwischen den Setzlingen sein sollte, hängt von zwei Faktoren ab: Zum einen müssen sich die Pflänzchen ungehindert entwickeln können, zum anderen sollen sie eine blickdichte Hecke bilden. Optimal sind meist drei bis vier Setzlinge pro Laufmeter.

Wie tief die Kirschlorbeerpflanzen in der Erde stehen dürfen, zeigt dir die Verfärbung am Stamm. Anhand dieser erkennst du, wie weit die Setzlinge in der Baumschule in der Erde gestanden sind. Ist der Pflanzgraben etwas zu tief, gibst du etwas Aushub unter die Pflanzen.

In der Phase des Anwurzelns haben die Setzlinge einen sehr hohen Nährstoffbedarf. Die Gabe eines Starterdüngers ist daher unverzichtbar. Geeignet ist ein organischer Langzeitdünger wie reifer Kompost, Hornmehl, Hornspäne oder Heckenaktivator.. Diesen mischst du unter den Erdaushub.

Hecke pflanzen - Schritt 5: Pflanzen zuschütten

Den Mix aus Erde und Dünger gibst du dann in den Pflanzgraben. Achte dabei auf einen aufrechten Stand der Setzlinge. Um sie etwas zu stabilisieren, trittst du die lockere Erde rund um die Stämmchen vorsichtig fest.

Hecke pflanzen - Schritt 6: Bewässern

Durch das Einschlämmen sorgst du dafür, dass sich die Wurzeln der Setzlinge rasch mit dem Erdreich verbinden. Damit das Gießwasser tatsächlich vor allem den Wurzelbereich erreicht, legst du rund um jedes Stämmchen einen kleinen Gießrand aus Erde an.

Nach dem gründlichen Angießen solltest du in den ersten vier Wochen die Erde unter deiner neuen Kirschlorbeerhecke beständig feucht halten.

Wann und wie Kirschlorbeerhecken schneiden?

Ein regelmäßiger Rückschnitt lässt Kirschlorbeer besonders üppig wachsen und du erhältst einen erstklassigen natürlichen Sichtschutz. Normalerweise musst du die durchaus wuchsfreudige Heckenpflanze nur einmal jährlich schneiden: Der optimale Zeitpunkt ist direkt nach der Blüte im Juni: Dann fördert ein Formschnitt den Neuaustrieb und die Hecke wird sich den Sommer über prächtig entwickeln.

Sollte – beispielsweise aufgrund längerer Vernachlässigung – ein radikaler Rückschnitt deiner Kirschlorbeerhecke nötig sind, greifst du am besten im Februar zur Heckenschere. Während der Vogelbrutzeit von Mai bis September sind stärkere Rückschnitte verboten.

Tipps rund um das Schneiden deiner Kirschlorbeerhecke

  • Am besten verwendest du für den Rückschnitt deiner Kirschlorbeerhecke eine Handheckenschere. Damit lassen sich die großen Blätter besonders sauber abtrennen.
  • Führe den Heckenschnitt am besten an einem bewölkten Tag ohne Niederschlag und Frost und bei milden Temperaturen aus.
  • Um Hautreizungen aufgrund des Kontakt mit giftigen Pflanzenteilen zu vermeiden, solltest du unbedingt Handschuhe tragen.
  • Bei Krankheits- oder Schädlingsbefall empfiehlt es sich unter Umständen, den Kirschlorbeer auf den Stock zurückzusetzen und so einen gesunden Neuaustrieb zu ermöglichen.
  • Durch einen zweiten Schnitt im Herbst entfernst du die bereits für das Frühjahr angelegten Blüten und verhinderst, dass sich im Folgejahr giftige Beeren bilden.
Kirschlorbeerhecke angepflanzt

Kirschlorbeerhecken richtig bewässern und düngen

So pflegeleicht eine Hecke aus Kirschlorbeer im Allgemeinen ist – auf anhaltende Trockenheit reagiert sie empfindlich. Ein Alarmzeichen ist die Gelb- oder Braunfärbung des Laubs. Spätestens dann ist eine großzügige Bewässerung nötig. Im Sommer solltest du deine Kirschlorbeerhecke immer dann gießen, wenn sich die obere Erdschicht trocken anfühlt. Grundsätzlich ist es aber besser, den Kirschlorbeer lieber etwas seltener, dafür aber umso ausgiebiger zu gießen: Dann gelangt das Wasser auch tatsächlich zu den tieferen Wurzeln.

Gut zu wissen: Auch im Winter verdunstet Kirschlorbeer über seine großen Blätter bei Sonne und Wind viel Feuchtigkeit. Nach längeren Trockenperioden möchte deine Kirschlorbeerhecke daher auch in der kalten Jahreszeit gegossen werden – jedoch ausschließlich an Tagen ohne Frost.

Der beste Düngezeitpunkt für Kirschlorbeer ist Ende März. Dann beginnt die Hauptwachstumsperiode und die Heckenpflanze hat einen stark erhöhten Nährstoffbedarf. Bringst du im Frühjahr einen Langzeitdünger aus, ist keine weitere Düngung im Jahresverlauf nötig. Geeignet sind reifer Kompost, Hornspäne oder Pferdemist, die du bei Helge als leicht zu dosierende Pellets erhältst. Auch mit Helges Laubgehölz-Heckendünger ist deine Kirschlorbeerhecke optimal versorgt.

Keinesfalls düngen solltest du deine Kirschlorbeerhecke ab August. Damit würdest du das Wachstum neuer Blätter anregen, deren weiches Gewebe sich bis zum ersten Frost nicht mehr aushärten und leicht erfrieren könnte.

Kirschlorbeerhecken vermehren > 3 Möglichkeiten

Kirschlorbeer gehört zu den Heckenpflanzen, die sich besonders unkompliziert vermehren lassen. So kannst du sehr kostengünstig eine neue Hecke anlegen oder deinen bestehenden immergrünen Sichtschutz erweitern.

Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten, wie du Kirschlorbeer selbst vermehren kannst:

Kirschlorbeer durch Stecklinge vemehren

Stecklinge fallen automatisch beim jährlichen Formschnitt im Juni an. Unter „Kopfstecklingen“ versteht man die 10 bis 15 cm langen grünen Triebspitzen, die noch nicht verholzt sind. Diese schneidest du mit einem scharfen Messer unter einem Blattknoten ab. Während du die unteren Blätter vollständig entfernst, kürzt du die oberen nur etwa um die Hälfte: So verdunstet zum einen weniger Wasser über das Laub und zum anderen passen mehr Stecklinge in den Anzuchtkasten.

Die Stecklinge werden etwa bis zur Mitte in Aussaaterde gesteckt. Nach einem behutsamen Angießen deckst du den Blumentopf oder ein ähnliches Gefäß mit einer Kunststoffhaube ab. So entsteht eine hohe Luftfeuchtigkeit und die Wurzelbildung wird beschleunigt. Es dauert einige Wochen, bis sich Wurzeln gebildet haben. Während dieser Zeit sollte der Anzuchtkasten warm und hell stehen.

Den ersten Winter erleben die Stecklinge noch geschützt in einem Topf. Schon der nächsten Saison dürfen sie aber im Freiland eingepflanzt werden.

Neue Kirschlorbeerpflanzen aus Risslingen ziehen

Unter „Risslingen“ versteht man einjährige Stecklinge, die mitsamt dem Astring vom zweijährigen Holz gelöst worden sind. Diese besonders robusten Stecklinge müssen von der Rindenzunge sowie den unteren Blättern und der weichen Triebspitze befreit werden. Die übrigen Blätter werden um die Hälfte gekürzt. Dann steckst du sie etwa zur Hälfte in Erde – entweder in ein Minigewächshaus mit Lüftungsklappen an einem hellen Platz oder in einem Frühbeet mit lockerer, humöser Erde.

Haben sich nach einigen Wochen Wurzeln gebildet, ziehen die Jungpflanzen in kleine Töpfe um. Nach dem Winter bringst du sie an ihren angedachten Standort im Garten in die Erde.

Vermehrung von Kirschlorbeer durch Aussaat

Möchtest du Kirschlorbeer mithilfe von Samen vermehren, musst du im Spätsommer die schwarzen Beeren sammeln und von deren Steinen das Fruchtfleisch entfernen. Dann müssen die Samen für einige Wochen bei etwa 4° C in einem Mix aus Gartenerde und Sand quellen. Gut aufgehoben sind sie beispielsweise in der Garage, in einem sehr kühlen Treppenhaus oder im Kühlschrank.

Nach der Keimphase sollte das Gefäß kühl und hell stehen. Später pikierst du die wenige Zentimeter großen Sämlinge in Blumenerde, bevor sie nach einigen Wochen in kleinen Töpfe umziehen. Im Herbst sind die Kirschlorbeerpflänzchen robust genug, um ins Freiland gepflanzt zu werden.

Was kostet eine Kirschlorbeerhecke?

Mit welchen Gesamtkosten du für eine Kirschlorbeerhecke kalkulieren musst, hängt von mehreren Faktoren ab:

  1. Wie lang soll deine Kirschlorbeerhecke werden? Pro laufendem Meter musst du mit zwei bis vier Setzlingen rechnen – abhängig davon, wie groß die Jungpflanzen bereits sind.
  2. Welche Lieferform bevorzugst du? Am günstigen sind wurzelnackte Setzlinge erhältlich. Da diese ausschließlich bei niedrigen Temperaturen „geerntet“ werden können, kommen als Pflanzzeitpunkt nur Herbst und Winter in Frage. Flexibler bist du mit der etwas teureren Ballenware oder Containerpflanzen.
  3. Sind bei der Online-Bestellung die Lieferkosten inklusive? Seriöse Anbieter wie Helge werden dich bei der praktischen Online-Bestellung nicht mit zusätzlichen Kosten überraschen.

Ermitteln in wenigen Sekunden die Gesamtkosten für eine Kirschlorbeerhecke.

3 kurze Tipps für die perfekte Kirschlorbeerhecke

  • Beachte bei den Gießintervallen, dass Kirschlorbeer keine Staunässe toleriert. An einem Standort mit schwerem Boden ist eventuell eine Drainageschicht sinnvoll.
  • Das Markenzeichen von Kirschlorbeer ist seine ausgeprägte Wuchsfreude. Wähle bei der Neuanpflanzung daher unbedingt einen großzügigen Mindestabstand zum Nachbargrundstück oder Gebäuden.
  • Um deine Kirschlorbeerhecke vor Wassermangel zu schützen, kannst du den Boden darunter mit einer 5 bis 10 cm dicken Schicht aus Rindenmulch bedecken. Diese verlangsamt die Verdunstung und sorgt für ein günstiges Bodenklima.

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Jetzt ist die perfekte Zeit zum Heckenpflanzen!

Hecken im Herbst zu pflanzen ist ideal! Es gilt allerdings: Je eher, desto besser. Schließlich können die Setzlinge so noch vor dem ersten Frost gut anwurzeln.

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