Was Du beim Bewässern Deiner Hecke beachten solltest

Im Großen und Ganzen ist eine Gartenhecke sehr pflegeleicht. Gelegentlich ist es aber notwendig, die Hecke zu bewässern. Besonders groß ist der Bedarf an Feuchtigkeit direkt nach dem Anwachsen, wenn die Wurzeln noch nicht bis in tiefere Erdschichten vordringen.

Eine Bewässerung der Hecke ist außerdem an einem sehr trockenen Standort – beispielsweise mit sandigem Boden – oder bei sehr trockener oder heißer Witterung wichtig. Hecken Helge kennt die verschiedenen Heckenpflanzen sehr genau und weiß, welche Hecke du wie, wann und wie oft gießen solltest.

Das lernst Du von Hecken Helge:

Hecken Helge

Die Hecke bewässern: nach dem Pflanzen besonders ausgiebig

Um gut anwachsen zu können, benötigen junge Heckenpflanzen regelmäßig Wasser!

Dabei geht es nicht nur um das gründliche Einschlämmen direkt nach dem Setzen. Auch in den ersten Wochen musst du das Erdreich rund um die jungen Pflanzen beständig feucht halten. Erst wenn sie fest mit dem Erdreich verwurzelt sind, können sie selbstständig ausreichend Wasser aus dem Boden aufnehmen.

Hecke richtig bewässern

Und ältere Heckenpflanzen gießen? – So geht’s

Bei der Bewässerung deiner ausgewachsenen Hecke musst du darauf achten, dass jede einzelne Pflanze ausreichend Wasser erhält. Welche Menge dabei optimal ist, hängt von der Größe der Pflanzen ab:

Faustregel: Pro Meter Höhe benötigen Heckenpflanzen 10 Liter Wasser. Ist deine Hecke 1,50 Meter hoch, liegt der Wasserbedarf jeder Pflanze bei 15 Liter pro Bewässerung.

Das perfekte Gießintervall zu bestimmen, ist dagegen etwas schwieriger. Es hängt zum einen von der jeweiligen Heckenart und zum anderen von Bodenqualität und Wetter ab. In sehr heißen und trockenen Sommern empfiehlt es sich, die Hecke ungefähr alle drei bis vier Tage zu gießen.

Welche Hecke braucht wie viel Wasser?

Ob eine Heckenart in Trockenphasen auf zusätzliche Wassergaben angewiesen ist oder längere „Durststrecken“ ohne Probleme bewältigen kann, hängt beispielsweise davon ab, ob es sich um eine heimische oder exotische Heckenpflanze handelt.

Auch die Größe der Blätter, über die bei starker Sonneneinstrahlung Wasser verdunsten kann, spielt eine Rolle.

Wie die Hecke bewässern – mit Gießkanne oder automatisch?

Eine kleinere Hecke kannst du natürlich ganz einfach mit der Gießkanne und dem Wasser aus der Regentonne wässern.

Bei längeren Hecken wird diese klassische Methode allerdings sehr zeitintensiv und umständlich. Dann führt in der Regel kein Weg an einem automatischen Bewässerungssystem vorbei. Für dieses wird meist ein Tropf- oder Perlschlauch verlegt.

Hecke bewässern mit Perlschlauch

Automatische Bewässerung für deine Hecke » was musst du wissen?

Willst du deine Hecke automatisch bewässern, hast du die Wahl zwischen Tropf- und Perlschlauch. Bei beiden Varianten tritt das Wasser langsam in kleinen Mengen aus dem Schlauch auch.

Während der Tropfschlauch in regelmäßigen Abständen kleine Löcher aufweist, ist der Perlschlauch durchgehend porös. Bei Schlaucharten können sowohl unterirdisch als auch auf der Erde verlegt werden.

Beim Eingraben darf die Erde aber nicht zu fein sein, um ein Verstopfen der Löcher zu vermeiden. Empfehlenswerter ist daher die oberirdische Verlegung. Für eine schönere Optik können die Schläuche in diesem Fall mit Rindenmulch abgedeckt werden.

Damit die Bewässerung der Hecke einwandfrei funktioniert, solltest du in der Produktbeschreibung des Tropf- oder Perlschlauches nachsehen, welche Maximallänge vorgesehen ist. Nur dann werden auch die Pflanzen am Ende des Schlauches noch zuverlässig mit Wasser versorgt.

Bei den meisten Produkten wird ein Wasserdruck zwischen 0,1 und 0,5 bar benötigt, den die meisten Gartenwasseranschlüsse ohne Weiteres erreichen.

5 hilfreiche Tipps rund um die Bewässerung deiner Hecke

Helge möchte, dass es seine Heckenpflanzen bei dir richtig gut haben und teilt deshalb gerne sein Wissen um die richtige Bewässerung von Hecken mit dir. Zu guter Letzt verrät er dir noch fünf praktische Tipps und Tricks, die du bei jeder Heckenart berücksichtigen solltest:

  • Wenn Hecken etwas nicht vertragen, dann ist es Staunässe. Damit das Regen- oder Gießwasser gut versickern kann, sollte die Erde locker sein.
  • Forme gerade bei jungen Heckenpflanzen aus Erde einen kleinen Gießrand um die Stämmchen: So versickert das Wasser nicht irgendwo im Erdreich, sondern wird direkt in den Wurzelbereich geleitet. Dort können es die Pflanzen aufnehmen.
  • Wässere deine Heckenpflanzen in den Sommermonaten möglichst in den frühen Morgenstunden oder am Abend. Dann verdunstet deutlich weniger Feuchtigkeit als in den heißen Mittagsstunden und du kannst Wasser sparen.
  • Bedecke das Erdreich unter der Hecke mit Rindenmulch, Stroh oder Hackschnitzeln. Auch so lässt sich die Verdunstung signifikant reduzieren und der Boden bleibt nach dem Bewässern länger feucht. Mehr Tipps zum Hecke mulchen >
  • Bei einem automatischen Bewässerungssystem empfiehlt sich die Verwendung eines Bewässerungscomputers: Damit ist deine Hecke auch dann gut versorgt, wenn du nicht zu Hause bist. Außerdem lässt sich mit einem integrierten Regenradar vermeiden, dass deine Hecke übergossen wird.

Welche Hecke passt zu Dir?

Hecken Helge sankt Danke!
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